Reviews



"Schwere Musik für schwere Gemüter. REZNIK SYNDROM aus Stuttgart liefern Post-Hardcore-Songs für den Niedergang. Das Tempo ist gemächlich, die Songs nehmen sich so viel Zeit, wie sie eben brauchen. Auch die Lautstärke trägt viel zum Aufbau der Spannungsbögen bei, die sich in ihrer Ausführlichkeit nicht vor RUSSIAN CIRCLES verstecken müssen.

Ein intelligentes Album. Anspruchsvoll, ohne verkrampften Zwang zur Komplexität."


Quelle: Fuze Magazine Oct/Nov 2013



"Der der Band namengebende Protagonist Trevor Reznik, abgemagert bis auf die Knochen, litt in "The Machinist" ein Jahr an chronischer Schlaflosigkeit, und ebenso kaputt und zerissen wie er wirkt die Gesamtatmosphäre dieser sieben Songs, deren küzester fünfeinhalb Minuten lang ist.

Wer heute auf Bands steht, die grob in Richtung des Spannungsfeldes zwischen SED NON SATIATA oder (damals) YAGE gehen, die zu Vorbildern dieser jungen Formation gehören könnten, der wird sich Zeit nehmen und in dieser LP vielleicht ein Gesamtkonzept entdecken."


Quelle: Ox Fanzine Oct/Nov 2013



"The ever-changing process of progression is quite a difficult issue in every bands life, some bands manhandle it and some failed. Well reznik syndrom from stuttgart/germany clearly handle everything perfectly and fascinate more than ever before. Switching from post-hardcore-punk-in-your-face tunes of their initial years (“auftakt.” – EP from 2011 | “Ad Absurdum” – EP 2012 – both great) …to a more melodic, more pensive and post-rockish sound with longer and more thought-out songs. Man, they sometimes sound like a post-whatever version of This Will Destroy You and I dig it so much.

Oh, “~” is the best interlude I heard in months. This speech combined with dreamy guitars is just perfect. A wee bit of Pianos become the teeth (“Houses We Die In”) and GYBE!. Love it."


Quelle: Miss The Stars Blog 16.09.2013



"'Korrekturen' betrachtet das Leben als Ganzes, als unvollendetes progressives Wesen. Denker hinter den Lyriken ist Jörg - mit dem man sicherlich über seine Texte reden kann. Aufschlüsseln würde er sie aber nie. So einfach ist das alles nicht. Die Stärke seiner Texte sind die Projektionsfläche die sie bieten. Was die Band, hinter der musikalischen Leitung von Gitarist Micha im Zusammenspiel mit Jörgs unharmonischen Sprech-Gesang geschaffen hat, ist spannend zu beobachten. So bricht die Gesangsstimme als in stehende Töne eines Singsangs aus, alsbald in kratzendes Geschrei - bleibt die Musik doch weitestgehend getragen. Post-Rock, der ein brodelndes Emo-Core-Herz beherbergt, das jederzeit Explodieren kann. Die neu dazu gefunden Backing-Vocals von Bassist Bernd verleihen dem Ganzen dann die nötige Lebendigkeit.

Das Gesamtkunstwerk ist mit dem großartigen Artwork und Design der Vinyl-Auflage der Platte aber erst komplett."


Quelle: My Indie Mind 16.08.2013



"Warum? Warum nicht einfach mal loslassen und nach vorne blicken? Warum wählen wir von allen Möglichkeiten immer die schmerzhafteste? Reznik Syndrom lassen Herz und Verstand in einen aussichtslosen Kampf gegeneinander antreten und erweitern ihre Arena bis an die Grenze zum seelischen Abgrund. Und auch wenn der richtige Weg der scheinbar einzige logisch zu beschreitende ist, lassen die fünf Stuttgarter ihre Protagonisten im Fegefeuer ihrer eigenen Eitelkeit und Unsicherheit schmoren und sparen sich somit die Antworten auf die obrigen Fragen.

Ihr Konzept verlangt nach Aufmerksamkeit und Zeit und belohnt die Ausdauernden zum Schluss mit dem grandiosen letzten Song "Skizzen", der sich mit Chor und fast schon heroisch einer tollen Melodie entgegenstreckt."


Quelle: Gerdas Tanzcafe 30.08.2013



"Die Songarrangements sind gerne im laut/leise-Schema verankert, das soll aber jetzt nicht heißen, dass Reznik Syndrom zur Popband mutiert wären, der eigenständige Schreigesang, der dem Kuchenteig dann doch eine Portion rostige Nägel mit untermischt, ist nach wie vor vorhanden. Die Songs klingen ausgereifter und komplexer und wachsen mit jedem Durchlauf ein wenig mehr, da wurde sicher lange daran gearbeitet und viel Herzblut reingesteckt. Betrachtet man das Album-Artwork und liest sich dann parallel zur Musik in die sehr guten deutschen Texte ein, entsteht ein schlüssiges Gesamtkunstwerk, das viel Raum für Interpretationen offen lässt. Auch wenn das Album teilweise sperrig wirkt und die Songs für meinen Geschmack ein wenig kürzer ausfallen könnten, haben wir es hier mit einem sehr schön produzierten Album zu tun, das man am besten in der kühleren Jahreszeit auf den Plattenteller bugsiert."


Quelle: Borderline Fuckup 25.08.2013



"Die Musik auf dem facettenreichen Debüt erzählt von der persönlichen Suche, nach Sinn und Lebenswertem. Die starke, emotional getragene Struktur des Gesamtwerks hinterlässt den Hörer, nach leichtem Grübeln, immer mit einer positiven Einstellung. Ausdrucksvolle lyrische Bilder werden kraftvoll vom Sound zwischen Post-Rock und Hardcore unterstützt und tragen viel zur Stimmung der Platte bei.

...und gerade deshalb sprechen Reznik Syndrom eine ganz menschliche Seite an, die lebensnotwendig ist, denn wer sich immer weiter entwickelt, der wird sich aus jeder noch so bedrückenden Lebenslage herauswinden können. "Hast du dir so dein Leben vorgestellt? Willst du so weiter machen?"


Quelle: My Indie Mind 2011



"Mit durchgehend deutschen Lyrics bilden reznik syndrom sowieso schon eine Ausnahme, dazu kommt allerdings noch eine in jeder Hinsicht starke musikalische Untermalung, mit der sie sich gleich in die Herzen vieler Hörer spielen können. Fünf Songs (und ein Intro), die voller emotionaler Melodien sind, denen es aber auch an Härte und Aggression nicht fehlt.

...reznik syndrom spielen ihre eigene Interpretation von Post-Hardcore und das tun sie mehr als nur gut - jeder mögliche Vergleich würde zu einer Fehleinschätzung der gesamten Platte führen.

...Bands wie reznik syndrom gibt es leider viel zu selten."


Quelle: Back To The Point Fanzine 2011



I would describe the sound of Reznik Syndrom as doomy, athmospheric, emotional post-hardcore; the desperate sounding shouts of the singer, whose lyrics are all in German language, are substantiated by partly calm and slow drum beats and guitar riffs, athmospheric melodic and spoken passages. The sound of the instruments in overall fits perfectly to the lyrics, which I can tell, are brilliant - very poetic and meaningful, especially during the spoken parts.

...their music is in overall highly recommendable for fans of post-hardcore. All in all, Reznik Syndrom is definitely worth a listen, so please check out their online stream of the EP Auftakt and enjoy!"


Quelle: Another Youth 2011